Die Dichterin Rose Ausländer

Ausstellung und Veranstaltungsreihe der Rose Ausländer-Gesellschaft e.V., der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Klettenberg / FORUM Klettenberg und der Melanchthon-Akademie Köln


Eintrittskarten für die Veranstaltungen des FORUM Klettenberg sind in der Buchhandlung Olitzky, Luxemburger Str. 275, Tel. 9417016, und an den Abendkassen erhältlich.



Mi, 15. April 2015 um 19:30 Uhr im Tersteegenhaus, Emmastr.6

„Mutterland Wort“

Ausstellungseröffnung




Mittwoch, 15. April 2015 um 20 Uhr im Tersteegenhaus

„Heimatlos im Steinbruch der Wörter“

Szenisches Porträt der Dichterin Rose Ausländer
mit Barbara Mergenthaler und Gudrun Remane, Wortkino Stuttgart.

Barbara Mergenthaler und Gudrun Remane vom „Wortkino“ in Stuttgart blättern das Leben von Rose Ausländer auf und verbinden es mit den Gedichten der Poetin. Der eindringliche Vortrag fasziniert und macht Lust darauf, das Leben und das Werk der Dichterin näher kennen zu lernen und dabei „seine“ Gedichte zu finden.
Eintritt 15 € / 10 €


Freitag, 24. April2015 um 19 Uhr in der Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b

„Czernowitz gibt es wirklich – Geschichte einer Kulturmetropole“
Vortrag von Helmut Braun, Herausgeber von Rose Ausländers Werks

Sie existiert „nicht bloß als Topos der literarischen Welt“, stellt ein erstaunter Reisender fest, wenn er die Stadt in der Ukraine besucht, die nach dem 2. Weltkrieg „dem Vergessen anheimgefallen war“ (Paul Celan). Und tatsächlich findet man sie erstaunlich unversehrt, die ehemalige Hauptstadt des österreich-ungarischen Kronlandes Bukowina, den Ort, von dem dort geborene Dichterinnen und Dichter wie Rose Ausländer, Paul Celan, Selma Meerbaum-Eisinger, Alfred Kittner, Moses Rosenkranz und andere in ihren Werken erzählen. An diesem Abend soll etwas von der Faszination dieser versunkenen Kulturmetropole im geographischen Zentrum Europas hervortreten, in Worten, Bildern und Klängen.
Eintritt: 5 Euro


Mittwoch, 29. April 2015 um 20 Uhr im Tersteegenhaus, Emmastr. 6
"Der Traum lebt mein Leben zu Ende"
Dokumentarfilm von Katharina Schubert (Regie und Produktion)


Die bedeutende jüdische Lyrikerin Rose Ausländer, die 1901 in der
Habsburgischen Vielvölkerstadt Czernowitz geboren wurde, Shoa und
Ghetto überlebte und die Welt bereiste, steht im Mittelpunkt dieses
Dokumentarfilms. Von New York in die Heimat und über Umwege
nach Düsseldorf, erlangte sie hier mit ihrer literarischen Arbeit eine
späte Berühmtheit. Die Sprache und das Schreiben, so verdeutlicht es
der einfühlsame Film von Grimme-Preis-Trägerin Katharina Schubert,
waren für die Autorin Lebenselixier und Erinnerung an die verlorene
Heimat zugleich. Diese biographische Hommage an eine außergewöhnliche
Frau und ihre intensive Dichtkunst eröffnet ein aufschlussreiches
Lebensbild auch durch den geschickten Einsatz von O-Tönen und Zeitzeugen-
Interviews.
Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Gespräch mit der Filmautorin Katharina Schubert und Helmut Braun, dem Herausgeber der Werke Rose Ausländers.
Eintritt 8 Euro / 6 Euro


Dienstag, 12. Mai 2015 um 20 Uhr im Tersteegenhaus, Emmastr. 6
„Deiner Stimme Schatten – Gedichte von Rose Ausländer“
Lesung Cornelia Schönwald, Moderation Helmut Braun
Ihre Gedichte und Prosatexte erzählen vom Leben, der Liebe, von vergessenen Landschaften und Menschen in einem Jahrhundert, das geprägt war von Kriegen, Vertreibung, Antisemitismus und Verfolgung Andersdenkender. Doch Demütigungen, Todesdrohungen und Einsamkeit konnten sie nie davon abhalten, erneut aufzubrechen zu fliegen, zu leben, zu lieben und darüber zu schreiben. Schreiben bedeutete für Rose Ausländer Leben, Überleben!
Eintritt 10 Euro


Mittwoch,20. Mai2015 um 19 Uhr  im Tersteegenhaus, Emmastr. 6
Finissage zur Ausstellung
Wir laden zu einem geselligen Abschlussabend mit
  • Gesprächen über Rose Ausländer, Czernowitz usw.;
  • besonderen Tonaufnahmen: Rose Ausländer liest eigene Gedichte; Jazz-Vertonungen der Gedichte Rose Ausländers und die Stimme von Joseph Schmidt, dem berühmtem Tenor aus Czernowitz;
  • Büchertisch, Imbiss und Getränke…
Eintritt ist frei, für Getränke und Imbiss wird ein Beitrag erbeten


2.-9. Juni 2015

Studienreise nach Czernowitz

Die Reise in den Süden der Ukraine, dicht an die rumänische Grenze, wo die kriegerischen Streitigkeiten aus weiter Ferne beobachtet werden, zeigt das heutige Tschernivzy auf den ersten Blick als eine typisch sowjetische Provinzstadt. Doch sobald man den Gürtel der Plattenbauten überwunden hat und die Altstadt im Zentrum erreicht, lebt die Vergangenheit erstaunlich unzerstört auf. Es sind diese steinernen Zeugnisse der ehemaligen Hauptstadt des Kronlandes Bukowina, aus der Zeit als Czernowitz während seiner Zugehörigkeit zur Monarchie Österreich-Ungarn seine Blütezeit, sein „goldenes Zeitalter“ erlebte, die diese Studienreise zu einem besonderen Erlebnis machen. Einwohner, die an die große Tradition des heutigen Tschernivzy erinnern, sie bewahren und fortführen, sind zwar noch eine Minderheit, haben aber beachtliche Erfolge vorzuweisen. Reiseveranstalter sind die Rose Ausländer-Stiftung, Köln und Ex Oriente Lux-Reisen, Berlin.
Anmeldeschluss für die Reise: 30. April 2015
Leiter der Reise ist Helmut Braun.
Flyer anfordern unter 0175 / 666 55 99 oder per E-Mail: info[ät]roseauslaender-stiftung.de